Samstag, 11. Juli 2009

Mit Würde aus dem Leben

"Die Urmutter Erde gibt alle ihre Erinnerungen ihren Pflanzen am Wege mit..."

"Alles lebt ewig im All, unversunken und erwachend, wenn es sich gerufen fühlt..."

"Und der Schlaf duftete aus den Büschen und sank aus den ruhenden Bäumen herab auf uns..."

( Text von Dauthendey)
(Fotos vom ollen James)

Freitag, 10. Juli 2009

Besuch im Zwergenwald

Als Fabelwesen kennt man sie, die kleinen Träger von verschiedenfarbenen Zipfelmützen. Wirklich gesehen aber hat sie kaum jemand. Auch wissen die meisten gar nicht, wie sie ausschauen, wo sie leben.

Und das ist auch so in Ordnung, können die kleinen Gesellen doch weiterhin unbekümmert und unbehelligt ihr einfaches, aber doch sehr geselliges und fröhliches Leben führen, und wie sie selbst sagen, genießen.

Im Schutz von Großen Bäumen, gerne mit Pilzen in der Nähe, an deren auswuchernden Wurzeln, da sind sie zu Hause. In friedlicher Gemeinschaft leben sie in manch eigenwilligen Häuschen, bevorzugt mit weichem Moos bewachsen.

Auch in großen Höhlen, unter solchen riesigen Blättern, da haben sie ihre Wohnräume. Da ist Platz genug für eine ganze Familie. Denn Zwerge sind recht klein, so klein, dass ihnen die putzigen Waldmäuse als bequeme Transportmittel gute Dienste leisten. Die winzigen Mäuschen tun es gerne, bekommen einen Futteranteil der Ernte dafür als Lohn.

Die vielen kleinen Höhlen und Gänge dienen als Lagerstätten und zur Ausübung des Zwergenhandwerks.
In vielen Bergwerken graben die Zwerge nach längst vergessenen Schätzen aus alter Zeit. Ihre Fundstücke verstecken sie in gut getarnten Höhlen und kleinen Stollen. Sie brauchen diese als Tauschmittel mit den lieblichen Waldfeen, die regelmäßig vorbeischauen und somit eine Art Waldzeitung sind.
Zwerge sind weit verbreitet in den vielen verschiedenen Wäldern dieser Erde. Manche trifft man nur in Buchen-, andere wiederum nur in Tannen,- und wieder andere ausschließlich in Mischwäldern an.

Die Zwergenfamilie, die ich besucht habe, sie waren sehr nette Gastgeber und haben viel über sich erzählt. Ein Foto durfte ich nicht machen, sie wollen lieber unentdeckt bleiben, unerkannt, um weiterhin in Frieden zu leben.
Das respektiere ich natürlich, weiß ja ohnehin, wo ich sie finde.
Nun ja, ein kleines Bildchen, nur so zur Erinnerung...

Dankeschön!

Ich bedanke mich bei allen, die während meiner Abwesenheit diesen Blog besucht haben ganz herzlich!!!
Ab heute Abend werde ich meine Blogbesuche bei Euch wieder aufnehmen und in alter Form und Frische hier weiterschreiben.

Lieben Gruß

Kvelli

Mittwoch, 1. Juli 2009

Tag des Regentropfens

Kleiner Wassertropfen, Symbol unabdingbares Muss für alles Leben.
Klar, durchsichtig, rein, fast von vollkommener Schönheit kommen er aus großer Höhe zu uns.
Oft gehasst, wenn er viele seiner Verwandten mitbringt, herbeigesehnt überall dort, wo er sich nur selten, wenn überhaupt, hin verirrt.
Ein solch einzelner Regentropfen, der gerne achtlos beiseite gewischt wird, ohne einen solchen könnten wir alle nicht existieren.
Wir sollten jeden einzelnen Regentropfen achten!
Diese kleinen Wassertröpfchen sind nicht Schuld am Umgang der Menschen mit diesem Lebenselexier, das manchmal großes Leid und Not über uns bringt.
Wir sollten, müssen wieder lernen, die Elemente zu achten, ohne sie sind wir nichts!
"Einsicht sei der erste Weg zur Besserung", so besagt es ein kluges Sprichwort.

Ich denke mal, diese Einsicht kommt zu spät...

Montag, 29. Juni 2009

Im Nachhinein

Muss zuletzt mein Schifflein noch
in die dunklen Fluten sinken...

seh' ich schon von drüben doch
sonnenhelle Wasser blinken...

weiß, nun ist es nicht mehr weit
nach der stillen Ewigkeit.

Liebestaumel

Es lebe das Leben!
Es lebe die Liebe!

Es lebe der Rebe goldsonniger Wein!
Es lebe alles, was singt und lacht,
was fröhlich ist und fröhlich macht!

Aber der Teufel hole die Kunst,
die einem Leben und Liebe verhunzt!

Freitag, 26. Juni 2009

Werte im Wandel der Zeit


In heutiger Zeit bestimmen die Medien, unterstützt durch mannigfaltige Marktforschung und wissenschaftliche Erhebungen den überwiegenden Teil des menschlichen Lebens.
Das drückt sich hauptsächlich in drei alltäglichen und dennoch besonderen Bereichen aus.

Liebe - Treue
Einst Inbegriff der Zweisamkeit, erstrebenswertes Ziel jedes einzelnen, in unzähligen Büchern, Liedern und Filmen beschriebenes "Heile-Welt" Geschehnis.
Heute sind diese Attribute zu unheilbarem Voyorismus verkommen, werden genutzt zur Aufmerksamkeit einer längst verlorenen von dieser, zum Geld verdienen, zum schmachtenden Erlebnis teurer Produktionen auf heimischem Sofa.

Ehrlichkeit - Redlichkeit
In früheren Zeiten durch Geschick häufig gut überspieltes Gehabe, dennoch ein untrügliches Zeichen für Anstand, das aufschauen ließ, erstrebenswert war um Ansehen zu erlangen.
Heute verkommen zu vorsätzlicher Lüge und Korruption, zu einem beliebten Volkssport, der politisch und ökonomisch vorgelebt, zelebriert und täglich verkündet wird, der im großen Stil keiner Strafverfolgung ausgesetzt ist und jedem zu Ehre und Reichtum verhilft.

Glaube - Tod
Bis weit ins Mittelalter hinein zwei unzertrennbare Dinge zur Ausrichtung des Lebens, erstrebenswerte Strecke im Bewußtsein einer höheren Macht.
Heuzutage sind davon finanziell ausgerichtete, zerstrittene Glaubensgemeinschaften geworden, machtzerrende und gewinnorientierte Unternehmen, die rücksichtslos und grausam die weltlichen Katastrophen zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung ausnutzen.

Werte wandeln sich im Laufe der Welt, der Menschheit. Wohin uns die Zukunft spülen wird, das mögen die Sterne verraten...

Mittwoch, 24. Juni 2009

Phantasy

Es ist schon manchmal erschreckend, erstaunlich, was man in solchen Wolkenbildern erkennen kann...

Dienstag, 23. Juni 2009

Man hat es, oder man hat es nicht

Entweder, es kann einer reiten, und dann kann er ebenso gut auf einem Rappen als auf einem Schimmel...

...und lernt es auch auf einem Maultier...

...oder...

...es kann einer nicht reiten, und dann bricht er sich auch auf einem Schaukelpferd das Genick...

Schloß Hämelschenburg

In der Nähe der Rattenfängerstadt Hameln steht dieses Schloß Hämelschenburg.

Es ist eines der wichtigsten Bauwerke der Weserrenaissance, zumindest wohl das prächtigste.
Einst war es Ende des 16. Jahrhunderts als eine gut befestigte Burg gebaut. Doch hat man diese mit Fassadenschmuck eines typischen Schlosses versehen, so dass es heute immer noch als Schloß gilt.



In der Dorfkirche, die auch aus dem 16. Jahrhundert stammt, ist eine sehr schöne Holzschnitzarbeit mit der Familie des Bauherrn, Georg von Klenke zu sehen.
Auch heute noch ist das Schloß in Privatbesitz, kann aber besichtigt werden. Ein Besuch ist allemal sehr lohnenswert.

Samstag, 20. Juni 2009

Lohnt sich Leben noch?

Guten Glaubens, doch ohne es zu wissen, erblicken täglich neue Menschenkinder das Licht dieser Welt.
Unschuldig und hilflos sind sie der Obhut der neuen, ihrer Gesellschaft ausgeliefert.
Unwissend darüber, ob sie jemals geliebt oder verstoßen werden, leuchten uns ihre kleinen Kulleraugen an.
Glück für all jene neue winzigen Erdenkinder, die in Wohlstand, behütet und betüttelt aufwachsen dürfen, einer vermeintlich sicheren Zukunft entgegen blicken, eine, die sie selbst nicht beeinflussen konnten, können.
Pech aber für die Mehrzahl der kleinen Wonneproppen, die in Armut, Krieg und von der westlichen Welt in Vergessenheit der Verdammnis zur Welt gekommen sind.
Kinder sind eigentlich der wahre Schatz der Menschheit, ein sicheres Zeichen für den Fortbestand, sollte man meinen.
Leider wissen die Menschen die wirklichen Schätze dieser Welt schon lange nicht mehr zu werten.
In der Zivilisation werden schon die kleinsten Erdenbürger verrechnet, mit Rentenbeiträgen, Dax-Werten, Wirtschaftswachstum und weiteren, den Erwachsenen zu Ruhm, Ehre, Macht und Geld mehrenden Dingen.
In nicht so zivilisierten Ländern vergrößern sie nach Expertenmeinung Not, Armut, Hunger und weitere existenzgefährdende Dinge.
Würfelt man einfach mal so alles zusammen und versucht daraus auf ein Ergebnis zu kommen, so ist dieses niederschmetternd.

Leben heute --- das lohnt nicht mehr --- oder doch --- vielleicht...

Freitag, 19. Juni 2009

Carpe Diem

Genieße den Tag...
Sei voll von Zuversicht...

Lass dich treiben im Rausch der Gedanken...
Zeig deine Gefühle...

Mach dich frei von Zwängen und Ängsten...
Tauche ein in die Welt der Fantasie...

Träume den Traum der Träume...
Genieße dein Leben --- du hast nur eines davon!

Donnerstag, 18. Juni 2009

Seifenblasen...

Menschen kommen immer und ewig mit Voraussetzungen und Forderungen, wollen Dinge, wie sie gar nicht sein können und wie sie nie gewesen sind, seit diese Welt besteht, und dann sind sie enttäuscht.
Seifenblasen sind nun mal Seifenblasen und können nur eine begrenzte Zeit dauern.
Doch warum sind Menschen unglücklich, wenn sie zerplatzen, statt sich zu freuen, so lange sie in buten Farben leuchten?
Es wird wohl schon stimmen, dass Menschen ihre Träume am zu kurzen Maßstab der Wirklichkeit messen, und die Wirklichkeit am zu großen ihrer Träume...

Mittwoch, 17. Juni 2009

Das Hummel - Ei

Wunderschöne Holunderblüten werden von unzähligen Insekten besucht, geben gerne den Blütenstaub ab.
Sie sind auch bei den gemütlich daherfliegenden Hummeln sehr beliebt.

Diese leuchtende Blüte hat es einer Hummel besonders angetan. Um an den herrlichen Nektar zu gelangen, kriecht sie fast ganz hinein, genießt die Süße der Blume.

Im Rausch der süßen Speise hat diese Hummel doch glatt ein Ei gelegt, oder einfach so verloren. Jetzt liegt es jedenfalls auf dem Boden.
Gut, ein bisschen ungewöhnlich ist es schon, doch wie man deutlich sieht, es kommt vor...

Montag, 15. Juni 2009

Welt der Ewigkeit

Wundersame Stille liegt auf dem Grab,
viele Gedanken tief verborgen in mir.
Erinnerung nur bleibt, die ich noch hab',
und endlose Sehnsucht nach ihr.

Liebe, ein wahrlich seltsames Spiel,
weicht Trauer über herben Verlust.
Auch wenn Glaube und Hoffnung sei unser Ziel,
kein guter Trost, wenn einer hat gehen mußt'.

In steter Ruh' für ewig liegt sie jetzt hier,
schon wohl behütet und auch nicht allein.
Stein und Blumenschmuck die einzige Zier,
sichtbares Zeichen, soll ew'ge Liebe sein.

Sonntag, 14. Juni 2009

Insel Neuwerk zu Pferd und zuFuß

Im Wattenmeer der Nordsee, nordwestlich von Cuxhaven, liegt die kleine Insel Neuwerk. Bei Flut eine von den Nordseewellen umtosende Insel, bei Ebbe ein beschauliches Fleckchen Erde.

Zahlreiche Pferdekutschen fahren von Cuxhaven dorthin. Eine beschauliche, dennoch recht bequeme Anreise für einen Besuch.

Bei Flut sind Krabennkutter unterwegs, die ihren Fang im Hafen von Cuxhaven anlanden, wo er dann sofort verarbeitet wird. Krabben direkt vom Kutter sind echt lecker.

Für wanderlustige ist die Insel zu Fuß in gut 2 Stunden zu erreichen. Ein tolles Erlebnis, vor allem,wenn man barfuß geht.

Vorbeifahrende große Schiffe bieten eine herrliche Aussicht.


Das Wahrzeichen der Insel ist dieser Leuchtturm. (Foto Mortimer)
Empfehlenswert ist hier mal eine Übernachtung. Man erlebt, wie die Nordsee die Insel mit ihren Wassermassen immer mehr umschlingt, um sie dann bei der nächsten Ebbe wieder nach und nach freizugeben.

Hinzu kommt die gesunde Luft, die durch hohen Salz- und Jodanteil besonders erfrischend ist für all jene, die Probleme mit den Atemwegen haben, unter Asthma oder Hautproblemen leiden müssen.

Insel Neuwerk, ein Gesundheits-Kleinod mitten in der Nordsee, fernab der großen Touristenströme.

Freitag, 12. Juni 2009

Die tausend Tode sterben...

Waldspaziergänge sind bei heurigem Wetterchen eine gute Erholung für uns Menschen.
Es gibt viel zu sehen, vor, neben und über uns. Wir erfreuen uns gerne an den verschiedensten Schönheiten der Natur, lassen uns vom Gezwitscher der Vögel, der Farben der Pflanzen und dem Duft des Waldes verzaubern.
Und dennoch hat diese ganze Gemütlichkeit auch einen Haken. Was unter unseren Füßen geschieht, das bemerken wir kaum.

Sicher, entdecken wir vor uns, unten auf dem Boden hockend einen kleinen Frosch, vielleicht einen Laubfrosch auf Durchreise, oder einen kleinen Hasen auf einem Stein sitzend, damit er besser in die Ferne schauen kann, gar ein süßes Vögelchen, das aus dem Nest gefallen ist, weil sich der Fallschirm nicht zeitig geöffnet hat, dann, ja, dann schauen wir schon nach unten, bieten Hilfe an, oder sprechen Mut zu.
Das aber alles ist eher die Ausnahme.
Denn kaum einmal bemerken wir, wie viele andere kleine Tierchen des Waldes eben auch die vielen Wanderwege benutzen, teilweise zu ihrem Lebensraum machen.
Da sind häufig die Ameisen, die in mühevoller Handarbeit kleine Wege, Pfade, Stege, Brücken und Tunnel gebaut haben, um ihre Waren zu transportieren.
Unzählige Käferarten haben sich hier niedergelassen, treffen sich zum Pläuschchen, tauschen Neuigkeiten aus, feiern kleine Feste.
Noch andere, uns vom Namen her meist unbekannte Krabbler nutzen auch die großen Wege, treiben ihre Geschäfte dort, sorgen für Ordnung, besprechen die nächste Jahreszeit, nutzen kleine Höhlen und Steinvorsprünge als Wohnung, manchmal als Eigenheim, wähnen sich und ihre Kinderstube in unbeschwerter Sicherheit.

Doch dieses Gefühl der Sicherheit ist arg trügerisch.
Denn irgendwann kommt einer von uns Menschen vorbei, trampelt wie eine Horde Elefanten über die Wanderwege, walzt alles nieder, begeht Fußgängerflucht, hinterläßt eine Spur der Verwüstung und eine Vielzahl nicht mal bemerkter Todesopfer.
Es ist schon ein gehöriges Trauerspiel, das sich während eines erholsamen Spaziergangs im Wald so abspielt.


Gut, das ist nun mal der Lauf der Welt, schwerlich zu ändern.


Dennoch schlage ich vor, hierzu mal eine Schweigeminute einzulegen.

Gedenken wir der vielen ungezählten, namenlosen Opfer des Waldes!

Donnerstag, 11. Juni 2009

Variété du Rosier de France

Aufgrund von Schönheit, Duft und Vergänglichkeit steht die Rose allgemein zu Liebe, Tod und Paradies.
Dem Mythos nach aus dem Blute des Adonis erwachsen, wurde sie zum Sinnbild der Aphrodite.
Im Verlauf der Geschichte nahm der Rosenkult breitere Formen an, mit dem Beginn der europäischen Gartenkultur wurde die Rose immer mehr zur Schmuck- oder Zierpflanze und zum Symbol der weltlichen Liebe.

Weiße Rosen stehen für ihre Sittsamkeit, rote für ihre Liebe.

Rosè-farbene, tja, sie stehen eindeutig für die prickelnde Zeit dazwischen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Tief im Innern...

Frauen, wenn sie umhaucht sind von Reinheit und Unbefangenheit, sind ein schöneres Kunstwerk als Blumen und Bilder. Denn sie haben nicht nur Farben und Umriß, nein, es leuchten in diesen reichen Gesichtern alle Möglichkeiten. Stolz, Zartheit, Schelmerei, Verlegenheit, Güte, Mutterglück und jungfräuliche Neugier. Was für ein Durcheinander ist doch so ein ausdrucksvolles Gesicht der holden Weiblichkeit. Erst die Bewegung, das nicht festzuhaltende Spiel ihrer Muskeln im Widerleuchten der Seele, das erzeugt die eigentliche Schönheit, anmutige Schönheit.

Montag, 8. Juni 2009

Zukunftspläne


"Also, Mami, das eine sag' ich dir! Wenn ich mal groß bin, mache ich den Führerschein."

"Aber Kleines, meine liebe Bonita, du wirst mal Pferd wie ich, und wir Pferde können kein Auto fahren."

"Ach nee, Mami, und was ist mit fliegen? Die Menschen sind auch keine Vögel, haben nicht mal Federn, legen keine Eier, und sie fliegen doch, sogar um die ganze Welt."

"Jaaa, meine Süße, die Menschen, ja, die sind ja aber auch was Besonderes."

"Ach herjeh, und warum?"

"Nun, schau doch mal. Seit es Menschen auf dieser Erde gibt, machen sie sich alles Untertan. Die Natur, die Umwelt, uns Tiere und auch nach den Sternen gieren sie. Wir Tiere sind den Menschen heute nichts mehr wert. Sie benutzen uns wie Sklaven, und wenn sie uns nicht mehr brauchen, nicht mehr mögen, tja, dann ist das Ende da."

"Aber Mami, was sagst du da? Es sind doch nicht alle Menschen so, oder?"

"Nun, Bonita, alle nicht, nein, nicht alle sind so, aber viele, seeeehr viele."

"Och mei, hätte ich dir lieber nichts vom Führerschein erzählt."

"Eines Tages wirst du es verstehen, was die Menschen im Sinn haben. Sie wollen die ganze Welt für sich allein, rotten sich schon untereinander aus. Für dich, meine kleine Bonita, für dich sind das gewiß keine rosigen Aussichten."

"Gut, das, so glaube ich, das habe ich wohl verstanden. Mache ich halt keinen Führerschein."

"Aus dir wird mal ein kluges Pferdemädchen, Bonita."

"Oh schön, das ist lieb von dir, Mami."

"Aber sag' mal, hast du noch einen anderen Plan, was du mal machen willst? Springpferd, Dressur vielleicht?"

"Aber nein doch, Mami, dann werde ich eben Balletttänzerin..."

Freitag, 5. Juni 2009

Vergißt der Naturschutz den Menschen?

Der Naturschutz ist nur für Pflanzen und Tiere da, nicht für den Menschen. Dieses hartnäckige Gerücht kreist auch heute immer noch in den Köpfen der Menschen herum.

Natürlich möchte sich jeder Mensch aus berechtigtem Interesse ein Stück Natur nehmen, für ein Wochenendhäuschen auf riesigem Areal, für eine gestaltete Parklandschaft, für Sportveranstaltungen, Freizeitbeschäftigungen, Motorsport, Autowandern und vieles weitere.
Aber leider ist nicht alles naturverträglich.

Manchmal werden Lebensräume empfindlicher Tier- und Pflanzenarten gestört. Oft wird dann die Frage gestellt, ob denn der Schutz gefährdeter Pflanzen und Tiere vor den Interessen der Menschen gehe.

Die Antwort darauf aber ist sehr einfach und lautet: Nein! Im Gegenteil!
Der Schutz von Landschaft, Tier und Pflanzenarten und deren Lebensräumen hat positive Auswirkungen auf den Menschen, denn wie einst der Indianerhäuptling Seattle in einem seiner berühmten Sätze sagte: "Was immer der Erde widerfährt, widerfährt auch den Kindern dieser Erde."

Es ist daher Aufgabe von uns allen, alles in unseren Kräften stehende dafür zu tun, dieser Generation eine lebenswerte Umwelt zu erhalten und der nächsten Generation eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

In Deutschland gelten schon 28% der Farn- und Blütenpflanzen und sogar 40% der erfassten Tierarten als gefährdet!

Fast jede dritte Tierart auf der Erde gilt inzwischen als vom Aussterben bedroht! Der Artenschwund erreicht ein noch nie dagewesenes Tempo. Mit dem Verlust von Arten gerät die genetische Vielfalt von Tieren und Pflanzen zunehmend in Gefahr.
Die Verschlechterung unserer Umwelt ist an der rasanten negativen Veränderung in der Tier- und Pflanzenwlt deutlich lesbar.

Darum müssen wir alle etwas für den Naturhaushalt mit seinen Bestandteilen Boden, Klima, Wasser, die Pflanzen- und Tierwelt und damit letztendlich auch für uns Menschen tun!

Und zwar schon vor der eigenen Haustür!

Dienstag, 2. Juni 2009

Schweizer Käse

Man muß schon zugeben, die Schweizer können sehr leckeren Käse herstellen, vor allem die wunderschönen Löcher darin...
Aber dann verlöchert es sich auch schon irgendwie.
Denn den Schweizer Bundesbahnen ist ein recht lustiger Fehler unterlaufen. Für Werbezwecke haben sie auf internationalen Fahrkarten eine Weltkarte aufgedruckt. Leider hat die kein Loch vorzuweisen, nein, es fehlt dort ein ganzes Land.
Die guten Weltenbummler haben einfach mal soeben Polen vergessen dort einzumalen. Nun müssen sie die Sache nochmals durchnudeln, die ärmsten.

Na ja, wie heißt es doch so schön im "Dombrowskimarsch" von 1796
"Noch ist Polen nicht verloren!"

Für die Schweiz mag wohl eher gelten, was die Marquise Pompadur 1757 aussprach:
"Après nous le déluge - Nach uns die Sintflut!"

Da passt sogar für Österreich der Spruch von Maximilian I um 1500 herum:
"Bella gerant allii! Tu, felix Austria, nube! - Kriege führen mögen die andern! Du, glückliches Österreich, heirate!"

Vervollständigen will ich das winzige Problemchen der Schweizer für uns Deutschland, von Morgenstern um 1905 geschrieben:
"Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen!"

Die beiden Bildchen sind übrigens vom Bahnhof meiner Heimatstadt. Falls sich mal ein Schweizer Bundesbahner hierhin verirrt...wir fahren noch mit Dampf...

Montag, 1. Juni 2009

Unterwegs

Bei schönem Wetter gibt es kaum schöneres, als die Natur gemütlich mit zwei Füßen zu besuchen.

Da trifft man auch schon mal auf Nachwuchs in vielen Arten und Farben.

Diese Pferdchen waren leider ein bisschen scheu, wollten sich nicht gerne ablichten lassen.

Auch die Kakao-Lieferanten sorgen für ausreichenden Nachwuchs.

Auch wenn es hier nach Wolken aussieht, es sind gar keine. Das ist ein schneebedeckter Berg...

Die Schafe wollen natürlich auch nicht hinten anstehen und zeigen ihre Kleinen.

Dieses Böckchen hat sich eine Pause wohl redlich verdient.

Karge, weite Landschaften gleich hinter der Haustür.

Diese Schäfchen haben sich schon auf den bevorstehenden Sommer vorbereitet, ihre Wolle abgegeben. Ein gutes Zeichen auf die warme Jahreszeit.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Adieu - Nathalie

Wollt' tragen Dich auf einer Wolke
hindurch in blauem Himmelszelt
leicht schwebend mit Dir ins Glück
nur Du und ich, zusammen und allein.

Hatten noch so viele Dinge vor
manche Pläne, viele Reisen
Dein Traum, Neuseeland wollte ich Dir zeigen
den größten Wunsch erfüllen Dir.

Das Schicksal doch, es wollte nicht
nicht Glück und Traum auf ew'ge Zeit
Dein Leben war zu kurz für all das hier
kein Glaube hilft, gibt Dich zurück.

Doch sei gewiß Dir, es ist versprochen
niemals werd' ich Dich vergessen
dort besuchen, wo jetzt Du bist
werde ich Dich gern, so oft ich kann.

Kein Trost führt je zu Deiner Wiederkehr
nichts auf dieser Welt bringt Dich zurück
doch in Erinnerung, da lebst Du weiter
und in meinem Herzen - immer - für alle Zeit!

Aimer salut mon chéri Nathalie

Montag, 25. Mai 2009

Quälerei im Zirkus

Dompteure bringen Raubtiere dazu, durch brennende Reifen zu springen, Männchen zu machen, auf schmalen Brettern zu balancieren und vielen weiteren abartigen "Kunststücken".

Dompteure sind strenge Lehrer und sie müssen immer auf der Hut sein, damit sie von den Löwen, Tigern, Panthern und anderen nicht angegriffen werden.
Raubtiere möchten wissen, wer der Stärkste unter ihnen ist, und sie messen ihre Kräfte auch mit den Dompteuren.

Damit ihnen die Tiere gehorchen, müssen sie Tricks anwenden. Sie machen ihnen Angst und locken sie mit Futter.

Wenn man weiß, wie Raubtiere in der freien Wildbahn leben, ahnt man, dass sie sich in einem Zirkus mit quälend engen Käfigen bestimmt nicht wohlfühlen.
Im Zoo haben sie schon ein bisschen mehr Platz, aber auch hier sind sie gegen ihren Willen in lebensfremde Gegenden eingesperrt!

Sonntag, 24. Mai 2009

Kloster Corvey

Nahe der Stadt Höxter in Nordrhein-Westfalen liegt das Kloster Corvey, eine Gründung des karolingischen Königshauses...

...und als solche die traditionsreichste Benediktinerabtei rechts des Rheins. Der Kaisersaal im Schloss ist alljährlich Schauplatz der "Corveyer Festwochen"...

...besonders sehenswert ist die Abteikirche mit dem Westwerk aus dem Jahr 855, das älteste norddeutsche Baudenkmal dieser Art. Die Kirche, ihr Kreuzgang, die Kaiserloge, das Museum und die Bibliothek lohnen einen Aufenthalt in dieser ehemaligen Reichsabtei...

...draußen im Park steht das Grabmal Hoffmann von Fallersleben.

Samstag, 23. Mai 2009

Der fromme Angler

"Bei Ascona im Tessinischen lebt ein Mann, der hat es mit der Frömmigkeit und liebt die Lebewesen über alles, was da kreucht und fleucht. Gut. Nun angelt der Mann aber sehr gern. Und da sitzt er denn so manchmal am Lago Maggiore und läßt die Beine baumeln, hält die Angelrute fest und sieht ins Wasser. Und dabei betet er.
Er betet nämlich: es möge kein Fisch anbeißen.
Weil sich doch die Fische immer so quälen müssen, wenn sie am Angelhaken zappeln, und das möchte der Mann nicht, und da sendet er denn ein heißes Gebet nach dem andern zum lieben Gott, Abteilung Lago-Maggiore-Fische: es solle auch gewiß keiner bei ihm anbeißen. Und dann angelt er weiter.
O meine Lieben! Ist dieser Mann nicht so recht eine Allegorie, ja, ein Symbol? Das ist er. Dieser Mann muß entweder ein alter Jude sein, oder, verschärfter Fall des Judentums, er ist bei den Jesuiten in die Lehre gegangen. Er hat das Höchste erreicht, was Menschen erreichen können: er hat die himmlischen Ideale mit seinen sündigen Trieben zu vereinen gewußt, und das will gekonnt sein.
Den Fischen, die da bei ihm zappeln, wird das ja gleich sein; aber bei ihm ist es nicht gleich, denn er hat nun beides: die Fische und die Seelenruhe."
( Tucholsky 1930 )


Alles Unrecht, jeder Zweifel - alles kein Problem. Allein der Glaube hilft.
Ein schlappes Gebet zu Gott, das reicht schon aus um Vergebung zu erlangen, das Gewissen zu beruhigen.
Gebet und Glaube - Flucht aus der Schuld!

Freitag, 22. Mai 2009

Rad ab und wech damit

Tja, was soll man dazu sagen?
Nur weil der/die Besitzer/-in vom Hinterreifen überholt wurde, hat er/sie es gleich in die Büsche gepfeffert.
Dabei ist das Teil noch richtig gut in Schuss gewesen. Verletzte gab es auch nicht zu beklagen.

Nun denn, war sicher auch nur eines dieser Einweg-Fahrräder...

Donnerstag, 21. Mai 2009

Europas größte Adlerwarte

Unweit von meinem Wohnort liegt malerisch zwischen bewaldeten Höhen der Luftkurort Berlebeck. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Teutoburger Wald.

Die besondere Attraktion dieses Örtchens ist aber die in Europa wohl größte Adlerwarte.

Hier kann man Adler, Geier, Falken, Sperber, Uhus und andere Greifvögel anschauen.

Die Besonderheit dieser Adlerwarte ist, dass die Vögel nicht in engen Volieren hocken, sondern frei, bestenfalls angepflockt, dasitzen und täglich atemberaubende Freiflüge vorführen.

Dienstag, 19. Mai 2009

Generationen vereint Euch

Ein bisschen unsicher, aber aufmerksam sitzt die ältere Dame inmitten junger Menschen, lauscht deren Musik.

Sicher sind die Vorstellungen vom Leben in dieser Runde sehr verschieden.

Umso wichtiger ist es, aufeinander zuzugehen, versuchen auch die anderen zu verstehen.

Ein Bild aus vergangener Zeit - im heutigen Konsumwahn ohne Ideologien kaum mehr vorstellbar.

Montag, 18. Mai 2009

Caribean Feeling

In einer Bar in Casablanca
da saß ein Mädchen, jung und schön
verlegen nippte sie 'nen Fernet Branca
sie kam aus Bischofsheim, liegt in der Rhön.

Ein Jüngling ging zur Musikbox
mit braunem Haar und off'nem Hemd
er wählte einen Disco-Fox
dem Mädchen war der Song doch fremd.

Der Keeper an der Bar, er schaute zu
wie der Jüngling mit den Hüften wog
dachte sich, schon recht was ich hier tu
war zufrieden, als er an der Zigarette zog.

Der Jüngling zog das Mädchen in sein' Bann
sein Blick war nett, die Augen blau
sie fragte sich, ob der auch tanzen kann
mit einem Mädchen, ihm unbekannte Frau.

Ihr Herz schlug wild, sich ihre Blicke trafen
er kam herüber, nah an ihren Platz
war es Zufall, wollte irgendwer sie strafen
oder schickte ihr Schicksal langersehnten Schatz.

Er fragte leis' ob sie mal tanzen mag
grazil erhob sie sich und sagte sanften gern
für's Mädchen war das ein besond'rer Tag
an diesem Ort, der Heimat gar so fern.

Sie tanzten durch die lange Nacht
es kam, was kommt, was immer kommen muß
am frühen morgen hat er sie in ihr Hotel gebracht
zum Abschied gab er ihr 'nen lieben, innig Kuß.

In einer Bar in Casablanca
begann die Liebe von James Blue und von Bianca.

Sonntag, 17. Mai 2009

Reine Glaubensfrage

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Christ, als er Sonntag statt zur Kirche in die Kneipe um die Ecke ging...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Buddhist, als er die dargebrachten Speisen vor Fäulnis rettete und auffutterte...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Islamist, als er zum Messer griff und fröhlich seine Schwester erstach...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Jude, als er den Tresor entleerte und seine Bank in die Pleite schickte...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Mormone, als er sein Pferdefuhrwerk hinter der Scheune parkte und mit dem Porsche in die Disco düste...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Hindu, als er seiner Kuh die Eselsmütze aufsetzte und sie schlachtete...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Atheist, als er in den Spiegel sah und sich bestätigt fühlte...

"Es gibt nur einen Gott auf Erden"
...sagte der Schamane, als er eilig in der Bild am Sonntag nach dem Horoskop suchte...

"Es gibt überhaupt keinen Gott!"
...sagte der Hamster, als er auf den Fußboden schaute und kopfschüttelnd weiter bohnerte...

"Jedes Tröpfchen hilft", sagte die Ameise, als sie in die Elbe pullerte...

Samstag, 16. Mai 2009

Landspaziergang

Das Wetterchen bietet sich geradezu an, jede freie Minute in der Natur zu verbringen. Ein Samstagmorgen ist gut geeignet dafür, die Stille und den betörenden Duft der Blumen, Pflanzen und Bäume zu genießen.

Rhododendren sind jetzt in allen Farben zu bewundern.

Die Brombeeren zeigen sich in zarter Blüte und lassen erahnen, welch süße Früchte sie uns bringen werden.

Dieser Alle gab man einst den Namen "Blutbuchenweg".

Das Denkmal besagt, hier wurden 106 Buchen gepflanzt, zum Gedenken der aus dieser Stadt gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg.

Überall steht der Raps jetzt in voller Blüte, ein reichhaltig gedeckter Tisch für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten. (Wo die Farbe geblieben ist, das weiß der Kuckkuck)

Apfelbäume wetteifern durch ihre Blütenpracht, locken mit ihrem Nektar, um dann mit ihren Früchten zu glänzen.

Manche Fliedersorten haben einen langanhaltenden, betörenden Duft.

Eine sehr schöne Sorte, vielblättrigem Mohn.

Kornblumen wachsen heute eher in Gärten und Parks. Am Wegesrand und in Feldern findet man sie nur noch selten.

Bizarre Formen der Distel bergen in sich eine besondere Art von Schönheit.

Freitag, 15. Mai 2009

Torii und Steinlaternen

Die hölzernen Torii und die Steinlaternen bezeichnen stets ein Heiligtum des Schinto, der alten japanischen Staatsreligion, in welcher aus grauer japanischer Vorzeit überkommenen religiösen Vorstellungen und Bräuche Nippond zusammengefaßt sind.
Das Schinto war im Mittelalter dem aus China herüberdringendem Buddhismus fast erlegen, nahm aber seit Mitte des 18. Jahrhunderts einen neuen Aufschwung und wurde schließlich zur Staatsreligion.
Nach dem 2. Weltkrieg haben die Amerikaner das Schinto als Staatsreligion "abgeschafft", als ob man durch einen banalen Armeebefehl eine mehr als zweitausendjährige Geschichte aufheben könnte...!

Steinlaternen finden auch bei uns immer mehr Liebhaber, schmücken Gärten, Parks, Terassen und Balkone.
Sie sind sehr schön anzuschauen und dekorativ, obwohl sicher nur wenige um deren Bedeutung wissen, glaube ich mal so...

Donnerstag, 14. Mai 2009

Sansibar - Insel der Gewürze

Sansibar, eine traumhafte Insel...

...eine Koralleninsel vor der ostafrikanischen Küste gelegen...

...nahe Tansania, mit traumhaften Stränden...

...ein wunderschönes Paradies, trotz manch politischer Unruhen.

Diese wunderschöne Insel wurde im Jahr 1890 von der Kaiserlichen deutschen Regierung gegen die Insel Helgoland getauscht.
Nun denn, Helgoland mag ich auch ganz gerne, aber gegen diese zauberhafte Insel, vielleicht doch ein schlechter Tausch...

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die siebentägige Regel


Erde zu Erde
auf dass es wachsen werde

Staub zu Staub
woran ich nicht glaub

Asche zu Asche
bitte in meine Tasche

Reich zu Reich
macht keine Menschen gleich

Arm zu Arm
da wird's im Herzen warm

Zeit zu Zeit
ist für jeden mal soweit

Macht zu Macht
na denn, allseits gute Nacht

Dienstag, 12. Mai 2009

Hartes Stück Arbeit

Überall blüht und duftet es, lassen bei blauem Himmel und Sonnenschein alle möglichen Gedanken aufkommen.
Ein beliebtes Spielchen, so finde ich mal, ist die ewige Frage, ob sie mich nun liebt, oder vielleicht auch nicht.
Ich hatte mir dazu diese Pusteblume ausgesucht, allein schon wegen der niedlichen Fallschirme, die sich schon bei lauem Lüftchen auf den Weg machen, sich still und leise zu vermehren.

Wie sich jedoch schwerlich erkennen läßt, allzuweit bin ich nicht gekommen, denn mitten in der Zupferei fragte mich plötzlich eine sanfte Stimme...

Montag, 11. Mai 2009

Symbolik von Edelsteinen

Der Mondstein gilt als Glücksbringer in Liebesangelegenheiten...

Smaragde sind allen glücklichen Müttern gewidmet...

Der Amethyst ist das Symbol für Liebespaare...

Turmaline sind Talismänner der künstlerischen Gilde...

Saphire gelten als das Symbol als solches, für Treue...

Rubine stehen als Talisman für Glück und Liebe...

Diamanten verleihen den Besitzern Tugendhaftigkeit...

Der Achat steht als Glückbringer für Gärtner und Bauern zur Verfügung...

Der Chrysopras steht für Sanftmut...

Opale gelten schlichtweg als Unglückssteine, sie verleiten zu schwarzer Magie und liefern die Besitzer dem Teufel aus...so steht es geschrieben...

Dieses herrliche Steinchen nennt sich Beryll und ist ein traditioneller Glücksbegleiter auf allen Reisen. Der gehört zu mir...

Sonntag, 10. Mai 2009

Für die Wiege des Lebens...

Diese Rose schenke ich allen Müttern dieser Erde, und auch all jenen weiblichen Wesen, die es einmal werden wollen!

Samstag, 9. Mai 2009

Ordnung muß sein!


Diese wunderschönen Automaten sind ein Highlight und gehören in jede Stadt!
Eine Batterie von Bakterien verseuchten, schmuddeligen Auswurfgeräten hängen stolz neben dem Eingang einer Volksbank.
Und damit die lieben Kleinen sich nicht nur an der Süße der Kaugummis erfreuen, können sie gleich nebenan vorsorglich ein Päckchen Kondome erwerben.
Immerhin hängen diese Blickfänge an einem Schulweg zu einer Grundschule, sind vom zuständigen Ordnungsamt für hygienisch und lehrreich zugleich befunden worden.
Ein paar Meter weiter gibt es auch gleich noch einen Zigarettenautomaten, natürlich noch mit Geldeinwurf, der alle 3 Tage wieder aufgefüllt wird...

Da sage noch jemand, für unsere Kinder wird nichts getan...

Freitag, 8. Mai 2009

Gespräch unter Engel


"Weißt du, Paulchen, wenn ich so auf die Erde blicke, sehe ich immer mehr verbitterte und griesgrämige Menschen. Schau mal dort, die alte Frau, steht an der Straße, will hinüber, aber sie schafft es nicht, zu viele Autos und niemand hilft ihr..."

"Ja, ja, Mariechen, so sind die Menschen. Egoistisch, hektisch, mit allem unzufrieden. Ihre Blicke sind leer, sie nehmen die Umwelt kaum noch wahr..."


"Ach Paulchen, manchmal, wenn ich von hier oben auf sie herunter schaue, dann möchte ich sie anstoßen, ihnen zeigen wie einfach das Leben sein könnte, wenn man einmal nicht nur an sich denkt..."


"Stimmt schon, Mariechen, doch wem würde es nützen? Wenn die Menschen nicht von selbst darauf kommen, dass ein Miteinander schöner, eine Erfüllung ist, dann können auch wir nicht helfen..."


"Paulchen, sag mal, glaubst du, sie werden es eines Tages merken, so von allein...!


"Nein, Mariechen, daran glaube ich nicht. Erst wenn auch sie hier oben angekommen sind, wie wir auf das menschliche Treiben hinab schauen können, dann, ja, dann wird ihnen ein Licht aufgehen..."


"Aber Paulchen, ist es dann nicht schon zu spät..."


"Ja, Mariechen, dann ist es viel zu spät. Aber die Menschen wollen es nicht anders haben.
Komm Kleines, gib Busserl, lassen wir sie..."

Donnerstag, 7. Mai 2009

Wolkige Gedanken

Anschaulich schön und doch so vergänglich...

Sanft im Anblick und doch so mächtig...

Zerbrechlich leise und doch so kraftvoll...

Still und leise rauschen sie dahin,
greifbar nah und doch so fern.

Manch Traum, der darin wohl verborgen, niemals wird sich in Wahrheit finden.

"Was du auch seist, Seel oder Leib,
Erbarm dich! geh nicht von mir! bleib!
Oder laß beid uns weiter fliehn
Als Winde wehn und Wolken ziehn!
Es ist zu spät - du warst, du bist
Der teure Wahnsinn, der mein Herz zerfrißt."
( Byron )

Mittwoch, 6. Mai 2009

Was so alles weggeworfen wird...

Unsere heutige Gesellschaft macht vor nichts mehr Halt. Von wegen Konjunkturkrise - alles Mumpitz.
Schon die Kleinsten entledigen sich ihrer Sachen...

Kleidung ist heute so preiswert, da lohnt es nicht mehr, die Hosen mit nach Hause zu nehmen, ausziehen und wech damit...

Socken, sofern nicht selbstgestrickt, hinfort mit ihnen, ist ja Frühling...

Selbst die Kirche entledigt sich des Mülls auf billige Art, stellt die olle Glocke einfach irgendwo ab...

Die Pichelbrüder lagern ihre guten Tröpfchen nicht mehr im kühlen Keller, nein, an einem Bäumchen soll der Wein noch ein bisschen reifen...

Statt die Abwrackprämie zu kassieren, wird dieses Fahrzeug eben mal unterwegs entsorgt.

All diese weggeworfenen Dinge habe ich am Sonntagmorgen auf und an den Bürgersteigen entdeckt...
Umweltbewußtsein, Ordnung und Sauberkeit - Worte, die kaum noch jemand kennt, kann man ja auch nicht kaufen.
Konsumwahn ist an deren Stelle getreten, staatlich verordnet, wird selbst den Kleinsten eingetrichtert, mit kirchlichem Segen...

Dienstag, 5. Mai 2009

Sag es durch die Blume



















Wer mit einer Blume, einem Sträußchen den zugedachten etwas mitteilen möchte, sollte manchmal die Bedeutung der Blumensprache vorsichtshalber ein bisschen kennen.

Hier mal ein paar positive Beispiele, was die Blume so bedeutet:

Edelweiß: deine Schönheit ist überwältigend...
Glockenblume: unsere Herzen schlagen im gleichen Takt...
Rote Rose: ich liebe dich über alles...
Rote Nelke: heiße Liebe...
Geranie: ich erwarte dich an der bekannten Stelle...
Lindenblüte: träume süß und denke an mich...

Und hier mal ein paar nicht so nette Beispiele:

Wucherblume: laß mich in Frieden!
Akelei: ich halte dich für einen Schwächling!
Mohn: du bist mir zu schläfrig!
Aster: von deiner Treue bin ich nicht überzeugt!
Hyazinthe: deine Kälte läßt mich verschmachten!
Tulpe: du bist keiner echten Empfindung fähig!


Der schönste Blumegruß aber kommt wohl immer noch von einem selbst gepflückten Wald- und Wiesensträußchen, hübsch, nett, unverfänglich und lieb gemeint.

Sonntag, 3. Mai 2009

Zwischendurch bemerkt IV

Klimaschutz - Umweltschutz - Eigennutz

Die gesamte westliche Welt klagt über eine Rezession, die sie selbst vorsätzlich, menschenverachtend, durch unersättliche Gier nach Macht und Geld verursacht hat.
Nutznießer, das sollte jedem klar sein, das sind alle diejenigen, die vor der Bankenkrise im Geld gebadet haben. Sie alle bekommen von den beiteiligten Staaten Steuergelder geschenkt, damit sie ihre angeblichen Verluste bequem ausgleichen können.
In Deutschland herrscht zudem die Meinung, diese, die jetzige Generation muß dafür Sorge tragen, dass dieses Geld, als Schulden des Staates deklariert, zurück gezahlt wird, damit unsere Kinder nicht darunter leiden müssen.
Alles dreht sich nur noch um das liebe Geld, um unvorstellbare Summen an Papier.
Kein Wort mehr von Klimaschutz, keines von Umweltschutz, Klimawandel ist aus dem Wortschatz bereits gestrichen.
Doch gerade da hinterlassen wir den kommenden Generationen eine Zeitbombe, die diese Welt schon bald vernichtet, alles Leben auslöschen wird!
Mit diesem Erbe sind die Unmengen von produziertem Atommüll gemeint, die weltweit weder sicher gelagert noch entsorgt werden können.
Mit keinem Geld dieser Erde kann dieses Problem jemals gelöst werden.
Eines Tages wird uns die nächste, vielleicht, wenn alles gut läuft, die übernächste Generation deswegen verfluchen, alle bisher dagewesenen Flüche in den Schatten stellen.
Wir werden unsere Kinder sicher nicht in die Armut schicken, das gehört sich für zivilisierte Staaten nicht. Nein!

Wir schicken sie und ihre Kinder in den sicheren Strahlentod. Das nennt man zukunfstorientiertes Wachstum...

Wasserschloß Mespelbrunn

Dieses romantische Schlösschen wird auch die "Perle des Spessarts" genannt. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert und liegt in einem kleinen See.
Für geschichtlich beflissene; hier wurden die Aufnahmen für den bekannten Film "Das Wirtshaus im Spessart" gemacht.
Ein verwunschenes Märchenschloß, das einen Besuch lohnt...
Leider gibt es hier keine Prinzessin, dafür aber für die suchende Damenwelt einen Prinzen. Ein echtes Mannsbild von einem solchen, zwar verwitwet, aber in den besten Jahren...

Samstag, 2. Mai 2009

Aus dem roten Buch der Erkenntnis

Im Wein liegt die Wahrheit...
In Wahrheit begründet sich Hoffnung...
In Hoffnung steckt viel Glauben...
Im Glauben wartet der Irrtum...
Im Irrtum verbirgt sich Demut...
In Demut erstarrt der Wille...
Im Wille liegt die Kraft.

Freitag, 1. Mai 2009

Feiertag und Auflösung

Hoffentlich konnten ihn alle richtig fein genießen...

Hier ist die Auflösung aus dem kleinen Rätsel, gute 2116 Wochen später...

Mit diesem herrlichen Regenbogen verabschiedet sich der 1. Mai dann bis zum nächsten Jahr.

Letztes Geheimnis dieser Welt gelüftet

Seit vielen Jahrzehnten ranken sich die unglaublichsten Geschichten um die Inhaltsstoffe vom Kult-Getränk Coca Cola, die dem Gesöff den unnachahmlichen Geschmack geben, die Sucht nach immer mehr dieser zu 90% aus Zucker bestehenden Brause bis zum abwinken, zur Ohnmacht zu steigern.
Bislang es es niemanden gelungen, auch nur annähernd dieses Getränk nachzuahmen.
Selbst die weltbesten Wissenschaftler konnten die Zusammensetzung nicht analysieren, viele von ihnen wurden in den Wahnsinn getrieben.
Nun aber ist es dem nobelpreisverdächtigen Professor Dr. hc. Coloredes vom Inselstaat Holein im östlichen Pazifik gelungen, das wundersame Rätsel zu lösen!
Der zuvor nie identifizierte Wirkstoff stammt von der teuersten Kaffeebohne der Welt, "Kopi Luwak" aus Indonesien.
Diese Bohnen werden von den dort lebenden Schleichkatzen gegessen und wieder unverdaut ausgeschieden, weil die Kätzchen sie nicht vertragen.
Der Kot wird durch spezielle Mitarbeiter von Coca Cola eingesammelt, in einer geheimen Abteilung der Blubber-Fabrik zu einem Brei verarbeitet, getrocknet und pulverisiert.
Dieses Pulverchen wird dann in kleinen Mengen dem Zuckergemisch beigemengt und verleit dem Getränk den unvergleichlichen, leicht muffigen Geschmack.
Da hätte eigentlich jeder drauf kommen können. Denn es geht ja schon aus dem Namen hervor. KOPI LUWAK = KOLA.
Damit niemand dahinter kommt, haben die Strategen des Herstellers einfach das K durch ein C ersetzt, was Coca Cola ergibt.
Ist doch wohl sehr logisch!
Die Hintermänner von Cola versprachen demjenigen, der diesem Geheimnis auf die Schliche kommt, 1 Millionen Dollar als Prämie. Herzlichen Glückwunsch, Professor Dr. hc. Coloredes!
Demjenigen aber, der es wagt, das Geheimnis zu veröffentlichen, dem versprachen sie den Strick.

Also, in der Haut dieses Schreiberlings möchte ich ja nicht stecken...

Mittwoch, 29. April 2009

Kleines Rätsel bitteschön

Das Menschenkind auf diesem etwas verunglückten Foto ist gut 4 Wochen alt...

Nun die Frage: Um wen könnte es sich hierbei handeln?

Kleiner Tip - es ist ein männliches Wesen.

Als Preis für die richtige Lösung, die diesmal in Bildform zum direkten Vergleich kommen wird, gibt es einen Eintrag im ewigen Stammbaum des roten Buches.